Das Beste aller Geschenke

565 das beste aller geschenkeEs war die aufwendigste Hochzeit des Jahres und der millionenschwere Vater der Braut liess nichts aus, damit die Hochzeit seiner erstgeborenen Tochter ein unvergessliches Ereignis würde. Die wichtigsten Leute der Stadt waren auf der Gästeliste und die Geschenkliste wurde mitsamt den Einladungen an alle Gäste versandt. Am grossen Tag kamen die Gäste zu Hunderten und lieferten ihre Geschenke ab. Der Bräutigam war allerdings weder reich noch aus einer wohlhabenden Familie. Unabhängig davon, dass der Vater sehr reich war, brachten die Gäste sehr exklusive Geschenke, die vor allem dazu dienten, dem Vater der Braut zu imponieren.

Als das Paar in seine kleine Wohnung zog, fingen sie an, die Geschenke auszupacken, um zu erfahren, welcher Gast sie womit beschenkt hat. Obwohl sie in ihrer Wohnung kaum Platz hatten, um alle Geschenke unterzubringen, gab es ein Geschenk, das die Braut unbedingt auspacken wollte – das Geschenk ihres Vaters. Nachdem sie alle grossen Kisten ausgepackt hatte, wurde ihr bewusst, dass keines der prachtvollen Geschenke von ihrem Vater war. Unter den kleineren Päckchen befand sich ein Geschenk, das in braunes Packpapier eingewickelt war und als sie es öffnete, wurde ihr bewusst, dass sich darin eine kleine in Leder gebundene Bibel befand. Auf der Innenseite stand: «An unsere geliebte Tochter und unseren Schwiegersohn zur Hochzeit von Mama und Papa». Darunter standen zwei Bibelstellen: Mt 6,31–33 und Mt 7, 9–11.

Die Braut war sehr enttäuscht. Wie konnten ihre Eltern ihr nur eine Bibel schenken? Diese Enttäuschung blieb für die nächsten Jahre und hielt auch nach dem Tod ihres Vaters weiter an. Einige Jahre später, an seinem Todestag, sah sie die Bibel, die ihre Eltern ihr zur Hochzeit geschenkt hatten, und nahm sie aus dem Bücherregal, wo sie seitdem gelegen hatte. Sie öffnete die erste Seite und las: «An unsere geliebte Tochter und unseren Schwiegersohn zur Hochzeit. Von Mama und Papa». Sie entschied sich, diese Bibelstelle in Matthäus 6 zu lesen und als sie ihre Bibel öffnete, fand sie einen Scheck mit ihrem Namen und einem Wert einer Million Franken. Danach las sie die Bibelstelle: «Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiss, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen» (Mt 6, 31–33). Danach schlug sie die Seite um und las den folgenden Vers: «Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete? Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten» (Mt 7,9–11). Sie fing an bitterlich zu weinen. Wie konnte sie ihren Vater nur so falsch verstanden haben? Er liebte sie so sehr, doch sie erkannte es einfach nicht – was für eine Tragödie!

Ein viel zu schönes Geschenk

In einigen Wochen wird die Welt wieder einmal Weihnachten feiern. Viele machen sich Gedanken, welches Geschenk sie für welches Familienmitglied kaufen sollen. Viele fragen sich auch schon, welche Geschenke sie wohl dieses Jahr erhalten werden. Leider kennen nur wenige das Weihnachtsgeschenk, das sie längst erhalten haben. Der Grund dafür, dass sie von diesem Geschenk nichts wissen möchten, ist, dass es ein in Windeln gewickeltes Kind in einer Krippe war. Genauso wie das Hochzeitspaar das braune Papier und ihre Bibel für wertlos erachtete, so ignorieren auch viele Menschen das Geschenk, das Gott uns durch Jesus Christus gemacht hat. Die Bibel fasst es folgendermassen zusammen: «Wir danken Gott für seinen Sohn - ein Geschenk, das so wunderbar ist, dass es sich nicht in Worte fassen lässt!» (2. Kor 9,15 NLB).

Auch wenn Ihnen ihre Eltern ganz wunderschöne Geschenke zu diesem Weihnachtsfest geben, haben Sie ihnen auch die Sünde gegeben. Ja, Sie werden sterben! Bevor Sie aber Ihre Eltern dafür beschuldigen, begreifen Sie, dass ihre Eltern die Sünde von ihren eigenen Eltern bekommen haben, die sie wiederum von ihren Vorfahren und letztlich von Adam, dem Urvater der Menschheit, erhielten.

Es gibt allerdings eine gute Nachricht – es ist sogar eine grossartige Neuigkeit! Diese Nachricht wurde Schäfern vor 2000 Jahren von einem Engel überbracht: «Ich bringe eine gute Botschaft für alle Menschen! Der Retter – ja, Christus, der Herr – ist heute Nacht in Bethlehem, der Stadt Davids, geboren worden» (Lk 2,11–12 NLB). Das Evangelium von Matthäus erzählt auch von einem Traum, den Josef hatte: «Sie, Maria, wird einen Sohn zur Welt bringen. Du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von allen Sünden befreien» (Mt 1,21).

Sie sollten nicht das wertvollste aller Geschenke beiseitelegen. In Christus ist das Leben und seine Geburt ein Wegbereiter für sein zweites Kommen. Wenn er wiederkommt, wird «Er alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen» (Offb 21,4)

Seien Sie an diesem Weihnachtsfest wie die weisen Männer des Morgenlandes weise und öffnen Sie Ihre Bibel und entdecken Sie die alles verändernde Nachricht von dem Geschenk, das Gott Ihnen macht. Nehmen Sie dieses Geschenk, Jesus, zu Weihnachten an! Sie können auch diese Zeitschrift als ein Weihnachtsgeschenk weitergeben und es wird vielleicht zum wichtigsten aller Geschenke, das Sie jemals verschenkt haben. Der Beschenkte kann dadurch Jesus Christus kennenlernen, denn in dieser Verpackung steckt die grösste Kostbarkeit!

von Takalani Musekwa