Die Bibel

Die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Um so wichtiger ist es, originalgetreue wie verständliche Übersetzungen zu haben.

In den letzten 20 Jahren sind nun immer wieder neue Übersetzungen auf den Markt gekommen - von unterschiedlicher Qualität. Alle aber haben sich bemüht, den Text zwar in die heutige Sprache zu übersetzen, ihn aber inhaltlich nicht zu verändern.

Nicht alle Übersetzungen haben exakt dieselbe Zielsetzung. Liegt der Schwerpunkt auf der optimalen Vermittlung des Originalinhalts - also für heutige Leser möglichst verständlich -, dann spricht man von einer "kommunikativen" Übersetzung. Für andere Übersetzungen steht dagegen die Bewahrung der Originalform im Vordergrund (dies nennt man in der Fachsprache "formorientiert"). Einige Übersetzungen streben auch eine unterschiedlich geartete Mischung beider Ziele an.

Für die kontinuierliche, tägliche Lektüre eignen sich besonders die Neue Genfer Übersetzung (soweit vorhanden), die Gute Nachricht-Bibel (1997), "Hoffnung für alle" oder die Bruns-Bibel. Als Ergänzung für eine Beschäftigung mit kleineren Textstücken würde ich zur Elberfelder Bibel (1992), zu Luther 1984, Menge, Schlachter oder zur Zürcher-Bibel greifen. Wer die Bibel intensiv studieren will, der sollte unbedingt mehrere dieser seriösen (kommunikativen und auf Bewahrung der Originalform zielenden) nebeneinander benutzen. Dadurch kann er auch ohne Zugang zum hebräischen, aramäischen und griechischen Grundtext zu dem tatsächlich gesicherten Originalsinn der Bibel vorstossen.

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Zeitschrift "Nachfolge"

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