KURZGEDANKEN

Mär 01, 2017

Die Weisheit Gottes

059 die weisheit gottesEs gibt einen hervorstechenden Vers im Neuen Testament, in dem der Apostel Paulus vom Kreuz Christi als einer Torheit für die Griechen und einem Ärgernis für die Juden spricht (1Kor 1,23). Man kann leicht verstehen, warum er diese Aussage macht. Schliesslich waren nach Ansicht der Griechen Kultiviertheit, Philosophie und Bildung ein erhabenes Streben. Wie könnte ein Gekreuzigter denn überhaupt Erkenntnis vermitteln?

Für den jüdischen Verstand war es ein Schrei und ein Verlangen frei zu sein. In ihrer Geschichte waren sie von zahlreichen Mächten angegriffen und oft von Besatzungsmächten gedemütigt worden. Ob es die Assyrer, die Babylonier oder die Römer waren, Jerusalem war wiederholt geplündert und seine Bewohner heimatlos gemacht…

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Mär 22, 2017

Zu schön um wahr zu sein

236 man bekommt nichts geschenktDie meisten Christen glauben dem Evangelium nicht – sie denken, das Heil sei nur zu erlangen, wenn man es sich durch Glauben und moralisch einwandfreies Leben verdient. „Man bekommt im Leben nichts geschenkt.” „Wenn es zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch nicht wahr.“ Diese wohl bekannten Tatsachen des Lebens werden durch persönliche Erfahrungen jedem von uns immer wieder eingebläut. Aber die christliche Botschaft hält dagegen. Das Evangelium ist wahrhaftig mehr als schön. Es bietet ein Geschenk an.

Der verstorbene trinitarische Theologe Thomas Torrence hat es so ausgedrückt: "Jesus Christus starb gerade deshalb für Sie, weil Sie sündhaft und ganz und gar seiner unwürdig sind und hat Sie dadurch sich zu eigen…

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Mär 01, 2017

Geschichte von Jeremy

148 geschichtevon jeremyJeremy wurde mit einem entstellten Körper, einem langsamen Verstand und einer chronischen, unheilbaren Krankheit geboren, die sein gesamtes junges Leben langsam getötet hatte. Trotzdem hatten seine Eltern versucht, ihm so weit es ging ein normales Leben zu ermöglichen und ihn deshalb auf eine Privatschule geschickt.

Im Alter von 12 Jahren war Jeremy erst in der zweiten Klasse. Seine Lehrerin, Doris Miller, war mit ihm öfters verzweifelt. Er rutschte auf seinem Stuhl hin und her, sabberte und gab grunzende Laute von sich. Manchmal sprach er wieder klar und deutlich, als ob ein helles Licht die Dunkelheit seines Gehirns durchdrungen hätte. Die meiste Zeit jedoch regte Jeremy seine Lehrerin auf. Eines Tages rief sie seine Eltern an und bat…

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