Ortsansässige Ausserirdische

„Durch den Glauben an Christus sind wir mit ihm auferstanden und sind in die Himmel versetzt in Christus Jesus“ Epheser 2, 6 HFA).

Als ich eines Tages ins Cafe eintrat, war ich in Gedanken etwas abwesend und ging an einem Stammgast vorbei, ohne zu grüssen. “Hallo, wo bist du?“, rief er. Zurück in die Wirklichkeit versetzt, gab ich zur Antwort: „Oh, Hallo! Entschuldigung, ich bin in einer anderen Welt, ein halber Ausserirdischer.“ Wir lachten. Als ich mich mit dem Kaffee setzte erkannte ich, dass in den Worten eine Menge Wahrheit steckt. Als Christen sind wir nicht von dieser Welt.

Jesus spricht davon im „Hohenpriesterlichen Gebet“ Johannes 17, 16: „Sie gehören ebenso wenig zur Welt wie ich.“ Und in Vers 20 lesen wir, dass Jesus für uns betet. „Ich bitte aber nicht nur für sie, sondern für alle, die durch ihre Worte von mir hören werden und an mich glauben.“

Jesus sieht auch uns nicht als Teil dieser Welt und Paulus erklärt dazu in Philipper 3, 20: „Wir dagegen haben unsere Heimat im Himmel. Von dort erwarten wir auch Jesus Christus, unseren Retter.“ Das ist die Stellung der Gläubigen. Wir sind nicht nur irdische Bewohner, sondern auch himmlische  -   Ausserirdische!

Als ich weiter darüber sinnierte, erkannte ich, dass wir nicht länger Adams Kinder sind, sondern Gottes Kinder. Aus Geist geboren und wie es Petrus in seinem ersten Brief schrieb: „Ihr seid ja neu geboren worden. Und das verdankt ihr nicht euern Eltern, die euch das irdische Leben schenkten; nein, Gott selbst hat euch durch sein lebendiges und ewiges Wort neues, unvergängliches Leben geschenkt.“ (1. Petrus 1, 23)

Jesus informierte den Pharisäer Nikodemus während ihres nächtlichen Treffens: „Was aus dem Fleisch geboren worden ist, ist Fleisch; was aus dem Geist geboren worden ist, ist Geist.“ (Johannes 3, 6)

Natürlich soll uns das alles nicht zu Überheblichkeit führen, sondern dazu, dass wir anderen mit Anteilnahme dienen, die von unserem Gott kommt, so das alles was wir von ihm erhalten, weiter fliesst zu anderen. Er gibt uns Trost, damit wir andere trösten können. Er schenkt Gnade, damit wir anderen gegenüber gnädig sein können. Er vergibt uns, damit wir anderen vergeben können. Er hat uns aus dem Reich der Dunkelheit dieser Welt befreit, damit wir anderen zur Freiheit verhelfen können. Ein herzlicher Gruss an alle ortsansässigen Ausserirdischen.

Gebet:

Herzlichen Dank für die Befreiung aus dem Reich der Dunkelheit, und dass du uns eine Neugeburt und ein neues Bürgerrecht im Himmel gegeben hast. Amen

Cliff Neill, England


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